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"Hast du keine Angst vor der Hölle?" fragten mich in den vergangenen Jahren immer wieder Leute.

Und damals wie heute muss ich sagen - Nein.

Als eine Ort verstehe ich die "Hölle" schon deshalb nicht, weil ich Satan nicht als Person oder Wesen verstehe, sondern nur als reines Schema.
Also bleibt nur noch "Hölle" als Zustand, körperlich und/oder psychisch. Auch diese Betrachtungsweise macht mir keine Angst, da ich meine Hölle nicht nur bereits erlebt und gelebt, sondern auch überlebt habe. Ich bin "meinen Dämonen" in meinem Bewusstsein bereits begegnet.
Und da ich es schaffte, "die Geister die ich rief" auch erfolgreich wieder wegzuschicken, scheint mir jegliche Angst hier überflüssig.

Natürlich werde ich oft gefragt "Und was ist, wenn du dich irrst?"

Wenn ich mich irren sollte - was, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, wohl nicht der Fall ist - gibt es wohl genug andere menschen, die das ebenfalls tun.

Ich meine damit nicht nur Satanisten und "Ungläubige", also Atheisten und andere Religionsfreie Kulturen. Im Jesidentum (monotheistische Religion mit hauptsächlich kurdischen Anhängern) existiert zum Beispiel überhaupt kein Teufel, Satan oder eine personifizierte Gestalt des Bösen. Auch im nominativen Judentum wird Gott als Schöpfer von Gut und Böse betrachtet, was einen Gegenpart unnötig macht.

Wenn ich mich also wirklich irre, und die Hölle wirklich irgendwo jenseits unseres Planeten als Ort existiert, bin ich mir sicher, dass ich dort eine Menge nette, interessante und (hoch)intelligente Menschen treffen und mit Sicherheit eine MENGE Spaß haben werde.


We`ll rock it baby!