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Mein Leben auf Rose Red



Klappentext


Als die junge Ellen, eine Tochter aus gutem Hause, den reichen Industriellen John Rimbauer heiratet, glaubt sie, das große Los gezogen zu haben. Doch ihr erheblich älterer Ehemann hat eine dunkle, triebhafte Seite, die sie zunehmend abstößt. Auch das riesige Herrenhaus bietet der jungen Frau keine Zuflucht. Es wurde auf einem alten Indianerfriedhof errichtet und scheint eine lebendige, unersättliche Entität zu sein, die unentwegt Seelen einfordert. Ganz auf sich allein gestellt, vertraut Ellen sich ihrem Tagebuch an ? dem einzigen Zeugen eines Lebens, das zu einem wahren Albtraum gerät.


Die Frage, die lange Zeit wohl interessanter war als das ganze Buch ist: Wer schrieb dieses Werk? War es Ellen Rimbauer, die Hauptfigur, oder die Herausgeberin Joyce Reardon oder etwa doch Stephen King? Einmal las ich sogar das Gerücht, es sei von seiner Frau Tabitha geschrieben worden, und musste doch sehr schmunzeln.
Nun ja, mittlerweile ist es raus, sie war es natürlich nicht, genauso wenig wie Ellen Rimbauer selbst oder King. Er gab nur den Auftrag dazu, schreib das Drehbuch zur bekannten TV-Serie und wirkte bei dessen Produktion mit.
Geschrieben wurde das Buch von Ridley Pearson, der seine Arbeit sehr gut machte.

Zum Phänomen Rose Red gibt es auch eine ganz nette Internetseite (University of Beaumont) mit Bildern, Stammbaum (komisch, dass Ellen und John gar keine Vorfahren haben.... *g*) Tagebuchauszügen und netten kleinen Artikeln. Auch wenn natürlich alles nur fiktiv ist, und weder das Haus, die Rimbauers, noch die Legenden wirklich existierten, hat sie da jemand mal richtig ins Zeug gelegt und was ganz ordentliches auf die Beine gestellt. Nur schade, dass alle anderen Links auf der Page "under Construction" sind, und das schon seit Jahren *g*

Zum Buch selbst ist zu sagen, dass es wirklich gut geschrieben ist, und man es einfach lesen sollte - alles andere wird sich dann schon erschließen...