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Sakrischlek – Der Gummi CodeDa ich generell kein Fan von sämtlichen Verschwörungstheorien und noch sämtlicheren Büchern, in denen sie platt und breit getreten werden bin, beschloss ich irgendwann, mir das Buch nicht zuzulegen. „So einen Schwachsinn lese ich nicht!“ Dachte ich jedenfalls...
Ich weiß mittlerweile auch gar nicht mehr was genau mich dazu bewog, mein nettes Prinzipien über den Haufen zu werfen, jedenfalls setzte ich mich irgendwann dann doch an den PC und bestellte es. An dieser Stelle mal ein ausdrückliches Lob an den tollen Onlinemarktplatz mit dem kleinen a am Anfang – das Ding war ohne Expressversand in weniger als 17 Stunden bei mir zuhause. Nicht schlecht! Als ich das Teil dann aber aufmachte und mir ein wirklich winziges Büchlein entgegenfiel (ja, ich leide an einer Sehschwäche, aber so ausgeprägt ist sie nun auch nicht) war mein erster Gedanke: „Wie? Das ist alles? Wo ist denn der Rest?“ Mein Zweiter Gedanke bewegte sich – als kein Rest zufinden war - in Richtung „wirksamer Fluch für einschlägige Buchautoren, die das mit dem Covern ihrer Bücher einfach nicht auf die Reihe bekommen“* Aber auch das ließ ich irgendwann bleiben. Zugegeben, ich hätte mir natürlich die Details des Buches vor der Bestellung durchlesen können und so mit Sicherheit auch die Größe erfahren. Aber so hatte Herr Fehn dann wenigstens den Überhaschungseffekt auf seiner Seite. Außerdem ist das ja das Schöne beim Onlineshopping, da weiß man nie genau was kommt.... Nun ja, nachdem ich den ersten Schock überwunden hatte, begann ich dann auch tatsächlich zu lesen. Nach einem, meiner Meinung nach irgendwie lahmen Start, lief das Lesevergnügen dann aber wie gewohnt auf Hochtouren. Fehn beschreibt und enthüllt die Drahtzieher hinter großen Verschwörungen und erläutert, was es mit dem Pyramidenbau in Ägypten, dem heiligen Gral, der Bundeslade, Artus` Rittern der Tafelrunde und einigen anderen historischen Ereignissen und Personen wirklich auf sich hatte – Gummibärchen. Das Buch ist wie immer, in gewohnt lockerer, leicht verständlicher Sprache geschrieben und befasst sich auf weniger trockne und sachliche Weise mit dem Thema Verschwörungstheorien und der Weltformel. Und ganz nebenbei erhascht der Leser zwischen dem leicht satirischen Unterton, einige fast schon satanische Gedankenfetzen und Botschaften. Um zu erfahren, dass unser lieber Oliver wohl doch ein „Gummibär“ und noch dazu „unwiderstehlich“ und „zum vernaschen“ ist, hätte das Buch zwar nicht lesen brauchen, aber was solls? Nur schade, dass der Lesespaß nach nicht mal zwei Stündchen auch schon wieder vorbei war.... Dennoch kann ich nur ein mal mehr sagen, „Don’t judge a book by it’s cover“ vielleicht sollte man(n) mal darüber nachdenken, sich diesen Satz Patentieren zu lassen...* Eine Frage ist mir allerdings dennoch geblieben: Warum sind alle Bärchen männlich? *Jaaaa, guuut... ich übertriebe ein bisschen. Ich meine.... Mittlerweile gibt es ja sogar ein Werk bei dem mir Größe und Cover gefallen, RESPEKT! ;-) |