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Im Schein der Schwarzen Flamme
Ich bin stolzer Besitzer der limitierten Erstausgabe, undzwar des Buches mit der Nummer 87.
Zugegeben, mit der Anlehnung am Titel eines einschlägigen, englischsprachigen Magazins konnte ich anfangs nicht allzuviel anfangen. Dieses Problem hat sich jedoch während des Lesens ganz von selbst gelöst und ich bin sicher, dass ich nicht die Einzige bin, der es so ergangen ist.
Das Werk beinhaltet eine Sammlung von insgesamt 50 satanischen Essays und enthält zusätzlich einige Interviews und eine Kurzbiografie Oliver Fehns.
Behandelt werden zum einen ganz alltägliche Themen wie Modeerscheinungen, Emanzipation oder Medienkritik. Zum Anderen aber werden auch gern diskutierte satanische Themen, wie Missatrophie, Magie, die Frage nach Raum und Zeit und ästhetische Fragen enthüllt. Auch durch den Anhang und die Erklärung seines Beitritts zur CoS und ein paar kleineren (oder größeren - ganz danach gerichtet, wie genau man zwischen den Zeilen liest) Einblicken in sein Privatleben ist das Buch auf jeden Fall viel persönlicher als seine anderen Sachbücher.
Als keines Sahnehäubchen werden sogar die letzten Worte aus LaVeys Satanischer Bibel "Yankee Rose" gelüftet. Zugegeben, wer sich ein bisschen mit der Materie, LaVeys Leben und seinen Werken (und Wirken) auskennt, könnte selbst zu ganz ähnlichen Schlussfolgerungen gelangen, aber sei`s drum - was man von der Theorie hält ist ja jedem selbst überlassen.
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